Das Treffen der Grünen Jugend Kreis Fürstenfeldbruck am 15. August 2017 stand unter dem Motto „To bee or not to bee“. Dabei wurde die Problematik des Bienensterbens diskutiert.

Bienen sind ein zentraler Bestandteil unseres Ökosystems, doch viele Bienenarten sind in ihrer Existenz bedroht und die natürlichen Lebensräume und Nistmöglichkeiten werden immer knapper. Pflanzen- und Blumenarten sind auf die Bestäubung der Tiere angewiesen, deshalb ist uns der Schutz der Biene ein großes Anliegen.

Das Bienensterben ist kein deutsches Problem, sondern ist weltweit zu beobachten. Eingeschleppte Parasiten, neue Pestizide, zerstörte Lebensräume sowie der Klimawandel sind nur einige der Gründe, die jedes Jahr zum Sterben führen.

Vor allem die Honigbiene ist bei uns die wichtigste Bestäuberin. Dabei geht es um viel mehr als nur Honig. Eine Vielzahl an Nahrungsmitteln geht auf ihre Bestäubungsleistung zurück: Äpfel, Birnen, Kirschen, Himbeeren sind nur wenige Beispiele. Nicht ohne Grund gilt sie bei uns als drittwichtigstes Nutztier. Bei weiterem Bienensterben wird das schwerwiegende Konsequenzen für die Pflanzenvielfalt haben und letztlich auch auf die Nahrungsmittelvielfalt für Mensch und Tier.

Jede*r kann seinen Beitrag zum Bienenschutz leisten, indem bienenfreundliche Blumen und Pflanzen angepflanzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Sonnenblumen, Margeriten oder auch Kapuzinerkresse, die im Garten oder auf dem Balkon angepflanzt werden können.

Zusätzlich zu vielfältigen Nahrungsquellen in den heimischen Gärten müssen dennoch bestehende Lebensräume der Bienen geschützt und weitere neue Lebensräume geschaffen werden.  Ebenso fordern wir eine ökologische und bienenfreundliche Landwirtschaft ohne Pestizide, damit die Biene und unser Ökosystem eine Zukunft haben!