Unsere Meere und Ozeane sind längst voller Plastik und darunter leiden Mensch, Tier und unser gesamtes Ökosystem. Dabei können wir selbst viel dazu beitragen, dass diese Plastikflut eingedämmt wird.

86 bis 150 Millionen Tonnen Plastikmüll sollen sich groben Schätzungen zufolge seit 1950 in unseren (Welt-)Meeren angesammelt haben und jedes Jahr kommen mehrere Millionen Tonnen hinzu. Dabei verenden mehr als 1 Millionen Seevögel und andere Meereslebewesen jährlich wegen Plastikmüll. Inzwischen ist Mikroplastik (kleiner als 5 mm) längst in unserer Nahrungskette angekommen. Die teils mikroskopisch kleinen Plastikkügelchen, die sich z.B. in Kosmetika und Zahnpasta befinden, landen über das Abwasser in Flüssen, Seen, Meere und über Klärschwamm sogar direkt auf unseren Äckern.

Die Grüne Jugend Kreis Fürstenfeldbruck kämpft gegen die Plastikflut an. So muss es ein Verbot von Müllentsorgungen auf dem Meer geben, aber auch der Ver- und Gebrauch von Plastik an sich muss stark zurückgeschraubt werden. Ein Verzicht auf Einwegplastik ist dabei unerlässlich. Den Verzicht von Plastiktüten sehen wir dabei als ersten wichtigen Schritt, allerdings sind sie ein vergleichsweise kleiner Baustein zur plastikfreien Welt. Auch die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmittel lehnen wir ab. Um ein grundlegendes Umdenken und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, sind sowohl Politik, Industrie, Handel, als auch Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt.

So kann jeder helfen die Vermüllung der Ozeane zu bekämpfen:

  • Stoffbeutel statt Plastiktüten verwenden
  • Auf Lebensmittel ohne Verpackung zurückgreifen (bspw. auch in Unverpackt-Läden oder auf dem Wochenmarkt einkaufen)
  • Peelings und Cremes selbst herstellen, anstatt mit Mikroplastik belastete Ware aus dem Handel zu kaufen
  • Glas statt Plastik: Aufstriche, Joghurts & Co. bekommt man meist auch in Gläsern – auch bei Getränken lohnt es sich Glasflaschen zu kaufen.